Wie hat sich das Burnout entwickelt?

Wir befinden uns in einer Zeit, in der ein aktiver Wandel stattfindet. Jedem Wandel geht eine Ressourcen-Knappheit voraus. Uns hat Licht gefehlt – wir haben die Elektrizität erfunden. Danach fehlte uns freie Mobilität – tadaaa das Auto,… Was hat das jetzt mit Burnout zu tun?
Ich möchte jetzt keinen Geschichtsvortrag beginnen, deswegen kürze ich an der Stelle ab: Durch den vorangegangenen Wandel und dem Fortschritt in Technik, Medizin und Wissenschaften, haben wir mittlerweile eine längere Lebenserwartung als noch vor 100 Jahren. Das heißt unser neues knappes Gut ist die Gesundheit. Nicht nur unsere eigene, sondern auch die unseres Planeten. Dieser aktive Wandel findet aktuell in allen Bereichen statt. Wir entwickeln neue Wünsche und Erwartungen an unser Leben. Dabei gibt es allerdings ein großes Problem:
Wir leben noch die gesellschaftlichen Normen aus der Vergangenheit, die uns von unseren Eltern, Großeltern und dem sozialen Umfeld vorgelebt werden.

Stop Burnout und ändere dich jetzt

Wir halten uns an diesen Normen fest, obwohl wir neue Normen selbst definieren und diese leben möchten. Dadurch blockieren wir uns selbst und ändern auch nichts. Indem wir uns selbst blockieren und die alten Normen weiterleben, blockieren wir auch unser Umfeld sich zu entwickeln.

Daraus entstehen Emotionen, wir werden ggf. unglücklich, stecken in Routinen fest und rennen im Hamsterrad immer weiter bis zur körperlichen und emotionalen Erschöpfung. Wir sind mittlerweile kontinuierlich reizüberflutet und überlastet. Jederzeit erreichbar zu sein ist fast schon Grundvoraussetzung, sich in den sozialen Medien zu präsentieren wird zur Pflicht. Wir versuchen die Erwartungen unseres sozialen und beruflichen Umfelds gerecht zu werden und „brennen dabei ganz langsam aus“. Wir entwickeln also einen Zustand, der als Burnout bezeichnet wird.
Es entwickeln sich neue Symptome, die für uns nicht wirklich greifbar sind, da diese in unserer Psyche stattfinden. Sei ehrlich: als du das erste mal gehört hast, dass es die „Krankheit“ Burnout gibt, was hast du da gedacht? Was soll das denn sein? Gibt es doch gar nicht?
Mittlerweile werden wir immer häufiger mit dem Begriff konfrontiert und ich möchte gerne Vorurteile beheben, Hintergründe erklären und meine Erfahrungen mit dir teilen.

Aber warum soll ich mich denn damit beschäftigen?

Wir fangen erst an unser Leben zu hinterfragen, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Etwas für uns selbst gravierendes, dass wir nicht mehr so wie bisher weiterleben können. Erst dann sind wir für Veränderungen zugänglich.
Auch ich musste erst an diese Grenze stoßen, durch die ich gezwungen wurde wirklich etwas zu ändern. Diese Grenze war für mich ein „Burnout“. Als sehr selbst reflektierender Mensch, war mir durchaus schon länger bewusst, was ich da trieb und dass es so nicht mehr lange laufen kann. Aber obwohl ich wusste, dass ich in meinem Leben etwas ändern musste, konnte ich diese Änderungen nicht durchziehen. Ängste, Gewohnheiten, Unsicherheiten und Gesellschaftsnormen bzw. das äußere Umfeld, haben mich davon abgehalten die notwendigen Schritte zu gehen und mein Leben bewusst und aktiv zu verändern. Ich habe mich quasi jahrelang selbst blockiert.

Akzeptiere, was du nicht ändern kannst, und ändere, was du nicht akzeptieren kannst

VERTELL?S CHAPTERS

Ich garantiere dir: es wird schwierig, spannend, emotional und chaotisch. Es wird Höhen und Tiefen geben – Gewinne, aber auch Verluste. Du wirst dich ändern und dabei auch belächelt werden. Manche Menschen werden dich auf deinem Weg unterstützen, manche werden sich abwenden und von manchen wirst du dich abwenden. Du wirst Kritik, aber auch Zuspruch bekommen und vor allem:
Du wirst dich befreien, du wirst das Leben leben, für das du dich entscheidest!

Ich bitte dich: Warte nicht auf eine Krise, ein Trauma, einen Absturz! Sondern handle frühzeitig und erkenne deine Warnsignale! Hinterfrage dein Leben, sieh dir an wer du bist, wie du lebst, fühlst und handelst. Überlege, wie du dich siehst und wie du eigentlich sein möchtest. Bist du damit einverstanden und zufrieden? Super, dann nimm deine Situation, dein Leben so an und mache weiter so!
Du bist damit unzufrieden und unglücklich? Sehr gut! Knüpfe genau da an, nimm dir einzelne Bausteine vor, gehe in dich, bohre nach und fang an etwas zu ändern!

Wie du das tun kannst? Genau vor dieser Frage stand ich auch – und tue es teils auch jetzt noch. Du kannst mich gerne auf meinem Weg und der Suche nach Antworten, Methoden und Veränderungen begleiten und natürlich auch deine Erfahrungen mit mir teilen.